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Telefax: (039 454) 8 23 03
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Spezialgebiet Schlafmedizin

Seit 1998 betreiben wir ein modernes, von der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin akkreditiertes Schlaflabor mit 6 Messplätzen, in dem Schlafqualität und Atmung untersucht werden.

Welche Erkrankungen werden im Schlaflabor festgestellt?

Aufgrund unserer technischen Ausstattung und der besonderen Qualifikation unserer Mitarbeiter sind wir in der Lage, sämtliche Schlafstörungen zu diagnostizieren und zu behandeln.

Die häufigste Erkrankung jedoch, derentwegen Patienten im Schlaflabor untersucht werden, ist das Schlafapnoe- Syndrom. 2 bis 5 % aller Erwachsenen leiden an dieser Krankheit, bei der die Muskulatur des Rachens im Schlaf so sehr erschlafft, dass es zu einer Verlegung der Atemwege kommt. Der Schläfer kann nicht mehr atmen! Dieser Atemstillstand führt im Gehirn sofort zu einer Weckreaktion (die der Betroffene gar nicht wahrnimmt), wodurch die Spannung der Rachenmuskulatur wieder zunimmt und die Atemwegspassage unter lautem Schnarchen frei wird. Die bedrohliche Situation ist behoben, der Schlaf vertieft sich wieder und es kommt erneut zu einem Rachenkollaps mit Atemstillstand, den der Körper durch eine Weckreaktion beendet. Diese Weckreaktionen können pro Nacht 100, 200 oder 300 mal auftreten.

Welche Folgen hat das Schlafapnoe-Syndrom?

  • tagsüber: ausgeprägte Müdigkeit mit Einschlafneigung, Konzentrationsschwäche und morgendlichem Kopfschmerz

  • nachts: Stressreaktionen mit Blutdruckkrisen, Herzrhythmusstörungen und Sauerstoffmangel

 Wer kommt ins Schlaflabor?

Bei Verdacht auf nächtliche Atemaussetzer wird versucht, den Verdacht durch eine ambulante Untersuchung zu erhärten. Danach erfolgt die Schlaflaboruntersuchung (1-2 Nächte) und evtl. eine Therapieeinleitung (2-3 Nächte) Patienten mit anderen unklaren Schlafstörungen werden im allgemeinen gleich zur Schlaflaboruntersuchung eingewiesen.

Wie erfolgt die Therapie des Schlafapnoe-Syndroms?

Mit einem einem CPAP-Gerät wird über eine Nasenmaske ein positiver Druck im Rachen erzeugt, der einen Kollaps verhindert.