Seit 1998 betreiben wir ein modernes, von der Deutschen Gesellschaft
für Schlafmedizin akkreditiertes Schlaflabor mit 6 Messplätzen, in dem
Schlafqualität und Atmung untersucht werden.
Welche Erkrankungen werden im Schlaflabor festgestellt?
Aufgrund unserer technischen Ausstattung und der besonderen
Qualifikation unserer Mitarbeiter sind wir in der Lage, sämtliche
Schlafstörungen zu diagnostizieren und zu behandeln.
Die häufigste Erkrankung jedoch, derentwegen Patienten im
Schlaflabor untersucht werden, ist das Schlafapnoe- Syndrom. 2 bis 5 % aller Erwachsenen
leiden an dieser Krankheit, bei der die Muskulatur des Rachens im Schlaf
so sehr erschlafft, dass es zu einer Verlegung der Atemwege kommt. Der
Schläfer kann nicht mehr atmen! Dieser Atemstillstand führt im Gehirn
sofort zu einer Weckreaktion (die der Betroffene gar nicht wahrnimmt),
wodurch die Spannung der Rachenmuskulatur wieder zunimmt und die
Atemwegspassage unter lautem Schnarchen frei wird. Die bedrohliche
Situation ist behoben, der Schlaf vertieft sich wieder und es kommt erneut
zu einem Rachenkollaps mit Atemstillstand, den der Körper durch eine
Weckreaktion beendet. Diese Weckreaktionen können pro Nacht 100, 200 oder
300 mal auftreten.
Welche Folgen hat das Schlafapnoe-Syndrom?
- tagsüber: ausgeprägte Müdigkeit mit
Einschlafneigung, Konzentrationsschwäche und morgendlichem Kopfschmerz
- nachts: Stressreaktionen mit Blutdruckkrisen, Herzrhythmusstörungen
und Sauerstoffmangel
Wer kommt ins Schlaflabor?
Bei Verdacht auf nächtliche Atemaussetzer wird versucht,
den Verdacht durch eine ambulante Untersuchung zu erhärten. Danach erfolgt
die Schlaflaboruntersuchung (1-2 Nächte) und evtl. eine Therapieeinleitung
(2-3 Nächte) Patienten mit anderen unklaren Schlafstörungen werden im
allgemeinen gleich zur Schlaflaboruntersuchung eingewiesen.