Logo DGD
Logo Diakoniekrankenhaus

Glücksspielsuchtberatung und –prävention

Allgemeine Information

Die Gesamtzahl der pathologischen Spieler in Deutschland wird durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit 100.000 angegeben. Sie verteilen sich „zu gleichen Teilen auf Sportwetten, Casinospiele und Geldspielgeräte in Spielhallen (je etwa 25-30.000) sowie mit weitem Abstand auf Lottospiele (etwa 12.000)“. 2001 wurde das Pathologische Glückspiel als behandlungsbedürftige Krankheit durch die Krankenkassen und Rentenversicherungsträger anerkannt.
Äußerlich sind glückspielabhängige Menschen kaum zu erkennen. Viele überblicken ihr zunehmendes Abgleiten in eine Glückspielsucht nicht. Auch das nahe Umfeld bemerkt oft kaum die sich häufenden Probleme. Die Angehörigen sind aber mit der Situation überfordert Sie leiden zunehmend an den Folgen der Spielsucht sowie unter den negativen Verhaltensänderungen und zunehmender Verschuldung des Betroffenen. Nicht selten erfolgt bei dem Betroffenen ein sozialer Abstieg, da sie ohne professionelle Hilfe nicht aus dem „Teufelskreis“ ihrer Sucht herausfinden.
2009 wurde ein Programm zur Prävention und Beratung der Glückspielsucht im Zuge des neuen Staatsvertrages zum Glückspielwesen im Land Sachsen-Anhalt als Modellprojekt aufgelegt. Ziel ist es, sowohl präventiv tätig zu sein als auch Menschen, die bereits eine Glückspielsuchtproblematik entwickelt haben sowie deren Angehörige bei der Vorbereitung und Durchführung entsprechender Hilfen zu begleiten. Die Regionalstelle im Projekt „Prävention des Pathologischen Glücksspiels im Land Sachsen-Anhalt“ wird vom Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Pfeil nach oben  Zum Seitenanfang
 

Anzeichen für eine Glücksspielsucht

Kritisch wird es, wenn Sie

  • nicht mehr aufhören können mit dem Glücksspiel
  • alles Geld, was sie bei sich hatten, verspielt haben
  • meinen, dass sie nur verloren haben, weil sie so schlecht gespielt haben
  • dauernd an Glücksspielen denken müssen – den ganzen Tag
  • einen inneren Drang haben, immer wieder zu spielen
  • andere Leute mit reingezogen haben, um Geld zu bekommen
  • Schulden machen, um ihr Spielen finanzieren zu können
Pfeil nach oben  Zum Seitenanfang
 

Hilfsmöglichkeiten

Viele Spieler versuchen über einen langen Zeitraum allein vom Spielen wegzukommen. Irgendwann sind sie total verzweifelt und brauchen dringend Hilfe.
Um Glücksspielern eine angemessene Hilfe zukommen zu lassen, wurde das Projekt „Prävention des pathologischen Glücksspiels in Sachsen-Anhalt“ ins Leben gerufen. Wir beraten Betroffene sowie Angehörige und setzen auf Prävention und Früherkennung.

  • Der Besuch der Beratungsstelle ist kostenlos
  • Unsere Berater stehen unter Schweigepflicht
  • Eine Beratung kann auch anonym erfolgen
Pfeil nach oben  Zum Seitenanfang
 

Öffnungszeiten

Während der Infozeiten Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18.00 Uhr werden Materialien zum Thema ausgegeben und bei Bedarf die Kontaktdaten aufgenommen.

In den Beratungszeiten Donnerstag von 14.00 bis 16.00 Uhr ist eine Beraterin vor Ort.


Beratung außerhalb der oben genannten Zeiten des „Info-Laden Sucht“ finden Sie hier:
Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle
Präventionsfachstelle
Degenerstraße 8, 38855 Wernigerode

Telefon: 03943 / 26 16 60
Telefax: 03943 / 26 16 77
Email: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailsuchtberatung-wernigerode@diako-harz.de

Pfeil nach oben  Zum Seitenanfang
 

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zum Thema Glücksspielsucht finden Sie unter anderem hier:

Pfeil nach oben  Zum Seitenanfang
 

Jahresbericht GGS- 2011

GSS_Jahresbericht_2011.pdf

Jahresbericht Glücksspielsucht 2011

Pfeil nach oben  Zum Seitenanfang
 
Kontakt
Diakonie-Krankenhaus Harz GmbH
Regionalstelle Wernigerode
„Info-Laden Sucht“
Minslebenerstraße 10a
38855 Wernigerode

Telefon
03943 / 2 10 07

Fax
03943 / 26 16 77

gluecksspiel-wernigerode@diako-harz.de