2. Regionaler Fachtag Betriebliche Suchtprävention/-krankenhilfe in Ilsenburg

Zum 2. Regionalen Fachtag hatte der Arbeitskreis Betriebliche Suchtprävention/- Krankenhilfe im Landkreis Harz eingeladen. Gastgeber war die Firma Ilsenburger Grobblech. Über 90 Teilnehmer, aus Betrieben, den Krankenkassen, dem Landkreis, den Berufsschulen, der Suchthilfe und dem Diakonie-Krankenhaus folgten der Einladung und bekundeten ihr Interesse an dieser aktuellen Thematik: “Suchtmittelkonsum bei Auszubildenden und jugendlichen Berufseinsteigern – Möglichkeiten und Grenzen der Hilfe.” Zwei Referate führten in die Thematik ein.

Dr. Theo Wessel, GF Gesamtverband Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland betonte eindeutig, dass Betriebe von betrieblicher Suchtkrankenhilfe langfristig, auch wirtschaftlich betrachtet, profitieren. Man müsse sich in der heutigen betrieblichen Situation und der Mehrbelastung der Beschäftigten neu auf ein “Betriebliches Gesundheitsmanagement” einstellen. Wovon Suchtprävention ein Aspekt ist. Wegbereitend dafür ist jetzt das ab 2016 kommende Präventionsgesetz.
Inga Bensieck, Referentin für Suchtprävention der Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH, ging in ihrem Referat auf die Konsummotive Jugendlicher und junger Erwachsener und deren Bedeutung im Betrieblichen Kontext ein. Um dem Betroffenen zu helfen ist es wichtig zu wissen, wo steht der Hilfesuchende um ihn in seiner konkreten Situation zu verstehen und zu helfen. Dies machte sie an den Stationen der Verhaltensänderung deutlich.

Die Firma Novelis Nachterstedt überreichte der Diakonie-Krankenhaus Harz GmbH für die Präventionsarbeit einen Spendenscheck anlässlich des Novelis Worldcup Leipzig 2015.
Fünf von acht neuen betrieblichen Suchtkrankenhelfern wurden mittags die Urkunden für den erfolgreichen Abschluss überreicht.

Wie Prävention praktisch in der betrieblichen Ausbildung umgesetzt wird, erläuterte Antje Schüler mit dem Projekt Prev@WORK zusammen mit zwei Auszubildenden der Firma TRIMET. In der abschließenden Podiumsdiskussion gingen die sechs Vertreter auf Fragen ein.
Zum Arbeitskreis Betriebliche Suchtprävention/-krankenhilfe Landkreis Harz gehören zur Zeit 14 Partner.

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