Pilotstudie über die qualifizierte Entzugsbehandlung in der Inneren Abteilung

„Jedes 5. Bett in einer internistischen Abteilung ist de facto ein Suchtbett“. So fassten Prof. Mann und Caspers-Merk die epidemiologischen Daten in einer ihrer Berliner Thesen 2002 zusammen. An dieser Situation hat sich nichts geändert. Im Gegenteil: Das Statistische Bundesamt bestätigte aktuell, dass die Alkoholkrankheit die zweithäufigste Diagnose bei stationären Aufenthalten ist. Im Jahr 2015 waren es mehr als 320.000 Patienten. Die Alkoholkrankheit ist somit eine der häufigsten Erkrankungen.
Die Beschreibung und Dokumentation der komplexen multiprofessionellen Behandlung im Rahmen des Qualifizierten Entzuges (QE) wird von den Krankenkassen gefordert und ist für die Qualitätssicherung erforderlich. Zur Auswertung dieser von uns erhobenen Daten haben wir uns an die FH Nordhausen gewandt, zu der seit mehreren Jahren eine enge Kooperation besteht.
Sven Höfler, Student an der FH Nordhausen (Business Administration), hat im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit unter Mentoring von Prof. Steffens und Prof. Saint-Mont diese Arbeit durchgeführt.
Am Mittwoch, dem 8.3.17, stellte Sven Höfler vor einem breiten interessierten Publikum aus Mitarbeitern unseres Krankenhauses die Datenanalyse vor. Inhaltlich ging es um mehr als 800 anonymisierte Patienten, die 2015 in der Internistischen Abteilung des Diakonie-Krankenhauses Elbingerode mit einer Suchterkrankung behandelt wurden.

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